Akademische Turnverbindung

Arminia-Hegelingen zu Hamburg

Menü

130. Stiftungsfest der ATV Arminia zu Tübingen

Bericht zum 130. Stiftungsfest, 15.-18. Juni 2017 in Tübingen.

Das Stiftungsfest-Wochenende der ATV Arminia zu Tübingen begann gleich mit einem spannendem Ereignis: Dem 62. jährlichen Stocherkahnrennen.

Die Bundesbrüder der ATV machten sich am Donnerstag bereit, für das in Tübingen bekannte und bedeutende Bootsrennen, welches 1956 von Mitgliedern der Studentenverbindung Tübinger Lichtenstein ins Leben gerufen wurde. Mit rund 15.000 anderen Zuschauern, vorwiegend Verbindungsstudenten, standen wir auf der Neckarinsel und schauten dem Specktakel zu. Zu beginn gab es noch eine Kostümparade aller Stocherkähne und um 14 Uhr dann der Startschuss.

Das Team der ATV kam gleich zu Anfang gut weg und konnte schnell einen großen Vorsprung zu den anderen Teams aufbauen. Dies führt am Ende dazu, dass die ATV das Stocherkahnrennen mit Abstand für sich entscheiden konnte. Bravo! Das war seit 51 Jahren der erste Sieg für die ATV Arminia zu Tübingen. Wer sich den Start des Rennens und einiges mehr einmal anschauen möchte, kann diesem Link folgen:

https://www.swr.de/swraktuell/bw/stocherkahn-rennen-in-tuebingen-wer-stochert-am-schellsten/-/id=1622/did=19721806/nid=1622/6qbvsq/index.html

Im Anschluss gab es eine Siegerehrung, bei der die Verlierer einen halben Liter Lebertran (Fischfett) trinken mussten... Auch ich habe den Lebertran später einmal probiert, weil ich es einfach nicht kannte. Ein großer Fehler, denn das Zeug schmeckte wirklich furchtbar! Aber das war so Tradition beim Stocherkahnrennen. Die Sieger erhielten den Pokal, einen Spanferkelgutschein vom Metzger und ein 30L Bierfass von den Organisatoren. Welche traditionellerweise die Verlierer des letzten Jahres sind. Danach ging die Siegesfeier auf dem Verbindungshaus weiter.

Am Freitag stand dann erst mal eine Führung durch die Altstadt Tübingens an, mit anschließendem Essen im „besten Falafel-Laden Tübingens“, laut den Aktiven. Später bin ich dann mit einigen Gästen und ein paar Tübingern, mit dem Stocherkahn auf dem Neckar rumgefahren. Es war herrlich! Wir hatten tolles Wetter, zwei Kästen Bier an Bord und Musik dabei. Zwischendurch haben wir den ein oder anderen noch eingesammelt und waren sogar vom Neckar aus bummeln. Das hatte ich so auch noch nicht mitgemacht.

Als wir zurück waren, hatten die anderen schon alles für den am Abend anstehenden Festkommers vorbereitet und so fingen auch wir an, uns für den Abend herzurichten. Es folgte ein eher entspannter Kommers und nach einigen Grußworten und dem üblichen Prozedere, löste sich die Gesellschaft im Inoffiz dann auch langsam auf. Es folgte ein ebenso feucht fröhlicher Abend wie zuvor. Ich freute mich besonders darauf, unsere liebe Bundesschwester Pupa einmal wieder zu sehen!

Am Samstag stand nach dem Frühstück das Fußballturnier an, dass auf einem nahegelegenen Platz stattfand. Da es ein Freundschaftsspiel war, war es kein Muss und so machten einige auch heute nochmal eine Stadtführung, bis hoch zum Schloss oder blieben adH und räumten ein wenig auf. Bei den schönen Temperaturen auf dem Platz zu spielen war sicherlich ganz schön anstrengend und so war ich froh, dass ich entspannt im Schatten das ein oder andere Bierchen genießen konnte. Es war ein vergnüglicher Nachmittag!

Gegen 16 Uhr waren alle wieder adH und saßen in gemütlicher Runde auf der Terrasse des Verbindungshauses... Bis es für die Frauen Zeit war, sich die schönen Hochsteckfrisuren von unserer lieben Bundesschwester Fallbala machen zu lassen. Das nahm einige Zeit in Anspruch! Als dann auch die Männer fertig waren, gingen wir gemeinsam zum Ballsaal, der in einem Museum, nicht weit vom Haus war.

Dort angekommen, wartete schon ein kleiner Sektempfang auf uns. Nachdem alle Gäste eingetroffen waren, wurde gebeten sich an die Tische zu setzen und der Abend nahm seinen Lauf. Zunächst gab es Essen vom warmen Buffet, gefolgt von einigen Tanzeinlagen der Gäste. Zwischendurch wurden einige lustige oder auch peinliche Bilder der Aktivitas und einigen Jung-AHs gezeigt, was für so einige Lacher sorgte! Natürlich wurde das Team, das beim Stocherkahnrennen den 1. Platz geholt hatte noch einmal geehrt und es wurden viele Bilder gemacht. Nach dem Ball gingen wir wieder alle gemeinsam adH und ließen den Abend dort fröhlich ausklingen.

Am Sonntag hieß es für einige bereits nach dem Frühstück "Abfahrt!". Wer noch ein wenig geblieben ist, hat einige Alte Herren der Tübinger Verbindung kennen lernen dürfen und sich später beim Ex-Bummel spannende Geschichten aus deren Aktivenzeit anhören können! So brachte AH Bacchus nach einer spannenden Geschichte den "Verachtungsschluck" ein, der fortan von Vielen übernommen wurde und des Öfteren an diesem Sonntag noch zu hören war! Es sind noch einige andere witzige Sprüche an diesem Wochenende entstanden, die mich immer an dieses wundervolle Wochenende erinnern werden!

Somit möchte ich mich zuletzt bei unseren Bundesbrüdern der ATV Arminia zu Tübingen herzlichst für dieses wirklich gelungene Stiftungsfest-Wochenende bedanken und kann jedem nur nahelegen, sich diese schöne Stadt und die Verbindungslandschaft einmal anzuschauen!

Mit Verbindungsgeschwisterlichen Grüßen,
Luise Schumann voc. Dieimmerlacht